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Einspeisung

Sie möchten selbst Strom erzeugen und diesen in unser Netz einspeisen oder sich über dieses Thema informieren? Als Netzbetreiber in Bremen, Bremerhaven und Umgebung sind wir gern Ihr Ansprechpartner für den Anschluss von Anlagen zur Einspeisung sowie für das Thema der Vergütung der eingespeisten Strommengen in unserem Netzgebiet. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zum Anschluss, zur Inbetriebnahme und zu den gesetzlichen Grundlagen (Auflagen)  für den Betrieb ihrer Erzeugungsanlage.
Die wichtigsten Informationen zum Thema Einspeisung

Wir als Netzbetreiber möchten Sie dabei unterstützen Ihre Einspeiseanlage nach allen gesetzlichen Grundlagen und bestmöglich für Sie einzurichten und anzumelden.
Für die Fachkompetente Einrichtung der verschiedenen Einspeisungsanlagen verweisen wir hierfür auf unser Installateurverzeichnis. Hier finden Sie den passenden und zuverlässigen Partner für die Montage und die Einrichtung ihrer Einspeiseanlage.

Vor der Inbetriebnahme ist es wichtig die Anlage sowohl bei Ihrem Netzbetreiber und der Bundesnetzagentur zu melden. Unten stehend finden Sie weitere Informationen zu diesem und weiteren Themen.

Meldung von Erzeugungsanlagen bei der Bundesnetzagentur 

Die Bundesnetzagentur pflegt ein Verzeichnis in dem Anlagen zur Erzeugung von Energie zu erfassen sind. Laut § 6 EEG 2017 müssen Anlagenbetreiber folgende Informationen an das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur melden:

  • Name und Anschrift des Anlagenbetreibers
  • E-Mail-Adresse
  • Standort der Anlage
  • Nennleistung in kWp
  • Tag der Inbetriebnahme

Die Anmeldung sollte auf jeden Fall vor oder spätestens am Tag der Inbetriebnahme erfolgen. Gleichzeitig sollte aber die Anlage nicht länger als zwei Wochen vor Inbetriebnahme gemeldet werden. Die Registrierungspflicht gilt auch, wenn bei bestehenden EEG-Anlagen eine Änderung der Leistung erfolgt. Bei Nichtregistrierung der EEG-Anlage im Marktstammdatenregister durch den Anlagenbetreiber verringert sich der anzulegende Wert nach § 52 EEG 2017 auf Null bzw. nach § 52 Absatz 3 um jeweils 20 Prozent.

Bitte senden Sie uns als Nachweis der Anmeldung Ihrer EEG-Anlage bei der Bundesnetzagentur eine Kopie der Anmeldungserklärung für die Anlage und eine schriftliche Erklärung, dass Sie die Anmeldung an die Bundesnetzagentur gesandt haben.

Anmeldung von Erzeugungsanlagen beim Netzbetreiber
Nach der Meldung ihrer Anlage bei der Bundesnetzagentur müssen Sie die Anlange noch bei uns als Netzbetreiber anmelden. Hierzu finden Sie unten auf der Seite ein Anmeldeformular. Füllen Sie dies vor der Inbetriebnahme ihrer Anlage aus und schicken Sie es entweder postalisch an wesernetz Bremen GmbH oder per Mail an (MAILADRESSE ANMELDUNG EINSPEISUNG). Fügen Sie dem Anmeldebogen, wie oben erwähnt, bitte einen Nachweis über die Meldung bei der Bundesnetzagentur sowie eine schriftliche Erklärung, dass Sie die Anmeldung an die Bundesnetzagentur gesandt haben. 
Sollte Sie noch Fragen zur Anmeldung ihrer Anlage haben melden Sie sich gern über das Kontaktformular auf dieser Website oder kontaktieren Sie unser Servicecenter (0421-359-1212. 
Entgelt: Vergütung für eingespeiste elektrischer Energie

Die derzeit gültige gesetzliche Grundlage zum Thema Vergütung eingespeister elektrischer Energie ist das Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG 2017).

Nach § 1 EEG 2017 ist das Ziel dieses Gesetzes, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen, die volkswirtschaftlichen Kosten der Energieversorgung auch durch die Einbeziehung langfristiger externer Effekte zu verringern, fossile Energieressourcen zu schonen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien zu fördern.

Betreiber von Anlagen, in denen ausschließlich erneuerbare Energien oder Grubengas eingesetzt werden, haben für den in diesen Anlagen erzeugten Strom gegen den Netzbetreiber einen Anspruch

  • auf die Marktprämie nach § 20 EEG 2017, wenn sie den Strom direkt vermarkten und dem Netzbetreiber das Recht überlassen, diesen Strom als „Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas“ zu kennzeichnen (geförderte Direktvermarktung) oder
  • eine Einspeisevergütung nach § 21 EEG 2017, wenn sie den Strom dem Netzbetreiber zur Verfügung stellen und soweit sie mit dieser Anlage nicht am Regelenergiemarkt teilnehmen. Darüber hinaus haben Anlagenbetreiber nach § 21a EEG 2017 das Recht, den in ihren Anlagen erzeugten Strom ohne Inanspruchnahme einer Zahlung direkt zu vermarkten (sonstige Direktvermarktung).
Hier finden Sie den Anmeldebogen für Ihre Erzeugungsanlage
Fragen zum Thema Einspeisung

Im Folgenden haben wir für Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Einspeisung kurz zusammengefasst. 

Die Anlage wird von einem Fachbetrieb installiert. Der Fachbetrieb übernimmt in der Regel auch den Austausch der erforderlichen Unterlagen mit Wesernetz als Verteilungsnetzbetreiber.
Bei der Suche nach einem Fachbetrieb unterstützen wir Sie gerne mithilfe unseres Monteurverzeichnisses.

Wenden Sie sich im Falle einer Störung bitte zunächst an Ihren Elektroinstallateur.

Einen Schritt für Schritt Plan finden Sie weiter oben auf dieser Seite.  

Zu beachten ist außerdem, dass Anlagenbetreiber nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet ist, seine Anlage innerhalb eines Monats im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur einzutragen. Kommt der Anlagenbetreiber dieser Verpflichtung nicht (rechtzeitig) nach, verliert er gemäß § 52 EEG 2021 ganz oder teilweise seinen Anspruch auf Vergütung.

Weitere Informationen zum Thema 

Weitere Informationen zum Thema Einspeisung finden Sie auf dem Informationsportal Erneuerbare Energien - Erneuerbare-Energien-Gesetz