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MESSKONZEPTE

Durch die dezentrale Energieerzeugung und die Möglichkeiten des Energiebezugs, der Energiespeicherung und Erzeugung hat sich die Nutzung des Versorgungsnetzes verändert. Für die unterschiedlichen Varianten der Entnahme und Einspeisung von Energie in unsere Netze finden Sie hier das passende Messkonzept.

Wählen Sie Ihr individuelles Messkonzept

Ihr Messkonzept ist individuell auf verschiedene Netznutzungsszenarien zugeschnitten. Dabei geht es vor allem um die Entnahme aus dem Netz, die Einspeisung in das Netz oder die Nutzung von Energiespeichern: Speisen Sie etwa Energie aus einer Eigenerzeugungsanlage direkt in Ihren Speicher, oder wird Ihr Speicher aus dem Netz gespeist? Diese und noch viele weitere Fragen sind entscheidend für das richtige Messkonzept. 

Wir haben für Sie alle gängigen Messkonzepte zusammengefasst und Ihnen hier zum Download bereit gestellt.
Bevor Sie sich nun Ihr Messkonzept aussuchen, haben wir hier für Sie die wichtigsten Abkürzungen zusammengefasst:

  • SKL: Speicher in der Kundenanlage und Lieferung ins öffentliche Netz, keine Speicherladung aus dem Netz.
  • SKB: Speicher in der Kundenanlage und Bezug (Speicherung) aus dem öffentlichen Netz.
  • SEL: Speicher in der Erzeugungsanlage und Lieferung ins öffentliche Netz, keine Speicherladung aus dem Netz.
  • UM:  Messkonzept mit Untermessungen


Anforderungen für eine zusätzliche Messung direkt an der Erzeugungsanlage

Grundsätzlich benötigen Erzeugungsanlagen für die ins Netz eingespeisten Mengen einen Übergabezähler. Gegebenenfalls wird zusätzlich ein Zähler für die von Ihrer Anlage, z.B PV-Anlage erzeugten Mengen benötigt. Nachfolgend finden Sie die Rahmenbedingungen für Zähler direkt an der Anlage. Bedenken Sie dabei auch eventuell spätere Änderungen beziehungsweise Erweiterungen der Anlage.

Für Ihre Erzeugungsanlage ist aufgrund gesetzlicher Vorgaben wie beispielsweise EEG und KWK-G ein Erzeugungszähler notwendig, wenn:

  • Ihre Photovoltaik-Anlage zwischen dem 01.01.2009 und dem 31.03.2012 in Betrieb genommen wurde und Sie eine Vergütung für Ihre Eigenversorgung erhalten (Messkonzept 4, Überschusseinspeisung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)).
  • Sie eine KWK-Anlage mit einer installierten Leistung größer 2 kW betreiben und den KWK-Zuschlag für die erzeugte Energie in Anspruch nehmen (Messkonzept 6, Überschusseinspeisung gemäß dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG)).
  • Eine Photovoltaik-Anlage mit einer weiteren Erzeugungsanlage, wie z.B. einem BHKW in Kombination betrieben wird und es sich dabei nicht um „Kleinsterzeugungsanlagen“ handelt (Messkonzept 8, Überschusseinspeisung mit mehreren Einspeiseanlagen in Kaskadenschaltung).
  • Ihre Photovoltaik-Anlage mit einer installierten Leistung größer 10 kW und einer Inbetriebnahme zwischen dem 01.04.2012 und dem 31.07.2014 unter das Marktintegrationsmodell fällt (Messkonzept 9, Überschusseinspeisung ohne Speicher nach Marktintegrationsmodell gem. §33 Abs. 1 EEG 04/2012).
  • Ihre Photovoltaik-Anlage nicht nur für den Selbstverbrauch, sondern auch für den Verbrauch von Dritten genutzt wird. Das heißt, in dem Anschlussobjekt (z.B. in Ihrem Haus) befinden sich hinter der Hauptmessung am Netzanschluss weitere Zähler als Untermessungen (siehe Messkonzept 4, 6 und 8 mit „Untermessungen“).
  • Wenn es sich um eine Kundenanlage handelt, die auf Mieterstrom ausgerichtet ist.
  • Ihre Photovoltaikanlage in einer kaufmännisch bilanziellen Weitergabe betrieben werden soll. (Messkonzept 5)

Des Weiteren beachten Sie bitte, dass der selbst verbrauchte Strom nicht auf Ihrer Einspeiseabrechnung ausgewiesen werden kann, wenn dieser nicht direkt an der Erzeugungsanlage gemessen wird. Dies sollten Sie für folgende Punkte beachten:

  • für Buchhaltungszwecke, wenn Sie Ihren selbstverbrauchten Strom bewerten müssen. 
  • für Abrechnunszwecke, wenn Sie mit Ihrem Strom auch Mieter versorgen.
Graphische Darstellung Messkonzept
Messkonzept 2 Dieses Messkonzept umfasst sowohl die Überschusseinspeisung inklusive Speicher als auch ohne SpeicherfunktionEs handelt sich dabei um Eigenerzeugungsanlagen ohne Erfassung für den Selbstverbrauchdies schließt auch die steckfertigen Erzeugungsanlagen in Form von Mini-PV-Anlagen mit einer Leistung von ≤ 800 VA ein.
Graphische Darstellung Messkonzept
Messkonzept 3 Dieses Messkonzept regelt die Volleinspeisung ins Netz ohne und inklusive einer Speicherfunktion. Dabei sind Eigenerzeugungsanlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) zulässig.
Graphische Darstellung Messkonzept
Messkonzept 4 Dieses Messkonzept umfasst die Überschusseinspeisung gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Dabei werden alle Anlagen des EGG unter Erfassung des Selbstverbrauchs berücksichtigt. Zu unterscheiden sind die Messkonzepte ohne Speicher von denen mit einer Speicherfunktion nach SKL, SKB oder SEL.
Graphische Darstellung Messkonzept
Messkonzept 5 Um die Volleinspeisung mittels der kaufmännisch-bilanziellen Weitergabe über eine Kundenanlage zu ermitteln, wird dieses Messkonzept angewendet. Ein Speicherbetrieb ist hier nicht zulässig.
Graphische Darstellung Messkonzept
Messkonzept 6 Dieses Messkonzept ist bei einer Überschusseinspeisung gemäß dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) anzuwenden. Unter Erfassung des Selbstverbrauchs werden alle zulässigen Anlagen des KWKG einbezogen. Unterschieden werden die Überschusseinspeisung ohne Speicher und die Überschusseinspeisung mit einer Speicherfunktion nach SKL, SKB oder SEL.
Graphische Darstellung Messkonzept
Messkonzept 8 Dieses Konzept regelt die Messung der Überschusseinspeisung mit mehreren Einspeiseanlagen in Kaskadenschaltung unter Erfassung des Selbstverbrauchs mit Vorrang der Eigenerzeugung nach KWKG. Differenziert werden Anlagen ohne Speicher von denen mit einer Speicherfunktionnach SKL, SKB oder SEL. Darüber hinaus wird der Aufbau einer Kaskadenschaltung im Bereich der Mittelspannung (MSP) dargestellt.
Graphische Darstellung Messkonzept
Messkonzept 9 Die Überschusseinspeisung ohne Speicher nach dem Marktintegrationsmodell gem. §33 Abs. 1 EEG 04/2012 wird mit diesem Messkonzept erfasst. Es umfasst die Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen mit Selbstverbrauch ab 01.04.2012 bis zum 31.07.2014.
Messkonzept 14 Die Überschusseinspeisung ohne Speicher aber mit zusätzlichen steuerbarer Verbrauchseinrichtung(en), wie z.B. Wallboxen, Wärmepumpen zu den üblichen Verbrauchseinrichtungen des Hauses wird mit diesem Messkonzept erfasst.