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Balkonkraftwerke

wesernetz unterstützt eine moderne Energiezukunft. Dazu gehören Energiequellen wie steckerfertige Photovoltaikanlagen. Steckerfertige Photovoltaikanlagen sind private Erzeugungsanlagen für Strom. Als kleine Solaranlagen für Zuhause werden sie auch Balkonkraftwerke, Balkon-PV, oder Mini-PV-Anlagen genannt. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Informationen zur Installation von Balkonkraftwerken für Sie zusammengefasst.

Hinweise zur Anmeldung

Lassen Sie den Anschluss von einer Elektrofachkraft installieren

Bei der Installation einer Energiesteckdose, die der Norm des VDE entspricht, wird gleichzeitig geprüft, ob die Leitungen und Sicherungen für eine Einspeisung geeignet sind. Zur Gewährleistung der Sicherheit sollte diese Installation nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden.

Für die Installation ist ein Zweirichtungszähler erforderlich

Der bestehende Zähler muss gegen einen Zweirichtungszähler getauscht werden, wenn dieser noch nicht vorhanden ist. Die Kosten für die Umstellung werden vom Kunden getragen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Steckerfertige PV-Anlage muss angemeldet werden

Sowohl beim Netzbetreiber als auch bei der Bundesnetzagentur sind Steckerfertige PV-Anlagen meldepflichtig. Das gilt auch für PV-Anlagen ohne EGG Vergütung. Die Anmeldung beim Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur finden Sie hier

Anmeldung
Einspeisevergütung für Balkonkraftwerke pdf | 183241
Antragstellung steckerfertige Erzeugungsanlage pdf | 220534
Welche Vorteile bringt die Verzichtserklärung auf finanzielle Förderung?

Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) legt fest, dass Photovoltaikanlagen für die Einspeisung ins öffentliche Netz eine feste Vergütung erhalten. Seit dem 30.07.2022 liegt diese bei 8,6 Cent/kwh. 

Mit der Verzichtserklärung auf finanzielle Förderung verzichten Sie auf eine Vergütung Ihres eingespeisten Stroms. Balkonkraftwerke rechnen sich in erster Linie dann, wenn Sie den Strom selbst verbrauchen. Was darüber hinaus eingespeist wird, beträgt in vielen Fällen jährlich nur wenige Euro. Mit der Verzichtserklärung sparen Sie somit an Zeit und Aufwand, der für die Beantragung einer meist geringen Vergütung anfallen würde.

Sollten Sie sich später umentscheiden, kann die Verzichtserklärung mit einer Frist von vier Wochen zum Ende des Monats gekündigt werden. 

Häufig gestellte Fragen

Zulässig ist ein Anschluss an eine Steckdose, die den Anforderungen der Normen DIN VDE V 0100-551 und DIN VDE V 0100-551-1 entspricht. Eine haushaltsübliche Schutzkontaktsteckdose erfüllt diese Normen in der Regel nicht, deswegen wird eine spezielle Energiesteckdose empfohlen. Besonders wichtig ist außerdem, dass Balkonkraftwerke unter keinen Umständen an eine Mehrfachsteckdose angeschlossen werden, da es sonst zur Überlastung der Stromleitung und zum Brand kommen kann.

Damit Sicherheit gewährleistet sein kann, sollte die Installation von einer Elektrofachkraft ausgeführt werden. Ist jedoch eine Energiesteckdose, die der Norm entspricht und ein Zweirichtungszähler vorhanden, dürfen Verbraucher gemäß Bundesnetzagentur die Anlage bei einer Leistung unter 600 Watt auch selbst anschließen.

Um die Netzauslastung optimal steuern zu können, benötigen wir als Netzbetreiber Informationen über Erzeuger und Verbraucher im Netzgebiet, auch, wenn es sich dabei um kleine Erzeugungsanlagen handelt. Eine Anmeldung ist außerdem beim zuständigen Netzbetreiber nach der Niederspannungsanschlussverordnung und der VDE-Anwendungsregel VDE-AR-N 4105 erforderlich.

Soweit bei der Installation und beim Anschluss der Balkon PV-Anlage die Normen des VDE eingehalten wurden, besteht grundsätzlich keine Brandgefahr. Besonders zu beachten ist außerdem, dass mehrere Balkon PV-Anlagen nicht über eine Mehrfach-Verteilersteckdose angeschlossen werden, denn hierbei kann es zu einer Überlastung der Stromleitung und damit zum Brand kommen.

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (kurz VDE) ist ein technisch-wissenschaftlicher Verband, der regelmäßig Normen veröffentlicht. Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE beschäftigt sich besonders mit Anwendungsregeln für den Betrieb von Stromnetzen. Diese Normen sind nicht rechtlich bindend, dienen aber als einheitliches Regelwerk der Sicherheit und Zuverlässigkeit beim Netzbetrieb.
Regelungen und Vorgaben zur Installation von steckerfertigen PV-Anlagen
Anforderungen gem. Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG)

Auch steckerfertige Erzeugungsanlagen mit kleiner Leistung unterliegen den gesetzlich vorgegebenen Regelungen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2017) in der jeweils gültigen Fassung.

Anlagenbetreiber von Erzeugungsanlagen müssen dem Netzbetreiber die erforderlichen Daten gem. § 71 und § 74a, EEG melden. Ebenfalls muss die steckerfertige Erzeugungsanlage bei der Bundesnetzagentur durch den Anlagenbetreiber registriert werden. Solange dem Netzbetreiber die Anmeldung der Bundesnetzagentur nicht vorliegt, gelten für die in das Netz der öffentlichen Versorgung eingespeisten kWh die gesetzlich vorgegebenen Regelungen gem. § 52, EEG.

Zusatzleistungen für den Messstellenbetrieb von modernen Messeinrichtungen (mME) und intelligenten Messsytemen (iMS)
Art der Leistung Euro/Jahr Netto   Euro/Jahr Brutto*
 Stromwandlersatz in Niederspannung  18,00  21,42
 Strom- und Spannungswandlersatz in Mittelspannung  140,00  166,60
   Euro/Auftrag Netto  Euro/Auftrag Brutto*
 Zusatzablesung auf Wunsch des Anschlussnehmers/-nutzers  34,50  41,06
 Befundprüfung einer modernen Messeinrichtung1  150,00  178,50

* Inkl. der jeweils aktuellen MwSt. 1 zuzüglich Kosten für Zählerwechsel

Für durch Zahlungsverzüge entstehende Kosten berechnet wesernetz Bremen GmbH dem Kunden nachstehenden Betrag: Schriftliche Mahnung fälliger Abschlags- oder Rechnungsbeträge: 3,00Euro (netto)/3,00 Euro (brutto). Diese Beiträge sind umsatzsteuerfrei.