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Technische Regelungen

Regelungen / Vorgaben für Klein-PV-Anlagen

Unabhängig davon, ob es sich um eine Plug & Play-Anlage, Stecker-, Balkon-, Kleinst-, Mini- oder Mikro-Anlage, Plug-In-Anlage, Guerilla-PV-Anlage, Balkonkraftwerk oder sonst wie genannte PV-Anlage mit kleiner Leistung (auch <1 kWp) handelt, unterliegt sie den gesetzlich vorgegebenen Regelungen des EEG 2017 in der derzeit gültigen Fassung.

Der Betrieb von sogenannten Klein-PV-Anlagen, die mittels eines Steckers an die Stromversorgung der Wohnung des Stromkunden angeschlossen werden, stellen eine technische Veränderung der Kundenanlage dar, die dem Netzbetreiber gemäß der TAB zu melden ist. Weiterhin gilt die PV-Anlage, unabhängig von ihrer Größe als Erzeugungsanlage, die dem Netzbetreiber in jedem Fall nach TAB zu melden ist. Einzige Ausnahme ist der Betrieb der PV-Anlage im Inselbetrieb (z. B. Hochsitz oder Garagenhof ohne Stromanschluss). Dieser Fall liegt bei dem Anschluss mittels Stecker nicht vor, da die PV-Anlage dann über die Kundenanlage mit dem Stromnetz der öffentlichen Versorgung verbunden ist. Weiterhin ist der Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, jede Kilowattstunde (kWh), die sich in seinem Netz bewegt, messtechnisch zu erfassen. Das gilt sowohl für die Einspeisung als auch für die Entnahme durch Kunden. Die Anlagengröße ist hierbei unerheblich. Das heißt, auch bei Klein-PV-Anlagen muss der vorhandene Zähler gegen einen Zweirichtungszähler ausgetauscht werden. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die physikalisch ins Netz eingespeisten kWh ordnungsgemäß erfasst werden. Ein Einrichtungszähler gegebenenfalls mit Rücklaufsperre ist ebenfalls unzulässig (VDE-AR-N 4105). Aus den vorgenannten Gründen sind alle PV-Anlagen, die mit dem Kundennetz verbunden sind, dem Netzbetreiber ordnungsgemäß nach den jeweils aktuell geltenden Regularien (z.B. Technische Anschlussbedingungen, EEG § 71) zu melden. Dies hat zur Folge, dass diese PV-Anlagen ebenfalls bei der Bundesnetzagentur (Marktstammdatenregister.de) anzumelden sind. Dies ist die Aufgabe des Anlagenbetreibers. Solange dem Netzbetreiber die Anmeldung der Bundesnetzagentur nicht vorliegt, gelten für die in das Netz der öffentlichen Versorgung eingespeisten kWh die gesetzlich vorgegebenen Regelungen. (EEG § 52).

Für weitere Rückfragen können Sie sich an die Clearingstelle EEG | KWKG wenden.

Clearingstelle EEG|KWKG
Charlottenstraße 65
10117 Berlin
post@clearingstelle-eeg-kwkg.de