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Steckerfertige PV-Anlagen

wesernetz unterstützt eine moderne Energiezukunft und den Aufbau von regenerativen Energiequellen wie steckerfertige PV-Anlagen. Auch Balkonkraftwerke, Balkon-PV, Plug and Play-PV oder Mini-PV-Anlagen genannt, sind steckerfertige PV-Analgen Eigenerzeugungsanlagen, die temporär oder dauerhaft in einen bestehenden Stromkreis eingebunden werden können. Für uns hat die Versorgungssicherheit und der Schutz von Leib und Leben einen hohen Stellenwert. Deshalb ist die Nutzung von Mini-PV-Anlagen an bestimmte Regelungen gekoppelt, die wir einhalten und unterstützen. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Informationen zur Installation und Anmeldung von steckerfertigen PV-Anlagen für Sie zusammengefasst. Sehen Sie auch, worüber andere sich informieren - die häufig gestellten Fragen enthalten weitere Informationen für Interessierte.

Icon steckerfertige PV-Anlage

Wichtige Informationen zum Anschluss von steckerfertigen PV-Anlagen

Auch der Anschluss einer steckerfertigen PV-Anlage unterliegt gewissen technischen Vorgaben. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen kurz zusammengefasst: 

  • Arbeiten an elektrischen Anlagen dürfen nur durch fachkundige Personen durchgeführt werden. 
  • Auch der Anschluss einer Mini-PV-Anlage für die temporäre Nutzung setzt die Installation einer Energiesteckdose voraus. Bei der dauerhaften Einbindung in die Hausinstallation kann die Anbindung auch direkt erfolgen.
  • Die Nutzung einer Eigenerzeugungsanlage erfordert die Installation eines Zweirichtungszählers.
  • Eigenerzeugungsanlagen müssen gemäß der gültigen Richtlinien beim Netzbetreiber und den zuständigen Behörden angemeldet werden.

Anmeldung einer Mini PV-Anlage

Gemäß §49 des Energiewirtschaftsgesetzes (kurz EnwG) sind Energieanlagen so zu errichten und so zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei wird die Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik e.V. (VDE) vorausgesetzt. Dazu gehört auch die Installation eines Zweirichtungszählers, die Kosten hierfür hat der Kunde zu tragen - nähere Informationen dazu finden Sie hier.

 

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Die Anmeldung einer steckerfertigen PV-Anlage erfolgt mittels des dafür vorgesehenen Formulars. Mit dem ausgefüllten Formblatt sind folgende Dokumente in deutscher oder englischer Sprache einzureichen:

  • Datenblatt für die Erzeugungsanlage
  • Konformitätsnachweis des Herstellers für die Erzeugungsanlage
  • Konformitätsnachweis des Herstellers, dass die gültige Norm (VDE AR-N 4105) eingehalten wird
  • Registrierungsbestätigung Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur
  • Messkonzept 2 - Überschusseinspeisung mit bzw. ohne Speicher

 

Häufig gestellte Fragen

Nein. Es muss eine spezielle Energiesteckdose genutzt werden, um den Kontakt mit leitenden Teilen am Stecker zu vermeiden, denn anders, als bei typischen Haushaltsgeräten, wie z.B. Bügeleisen oder Wasserkocher, kann bei einer steckerfertigen PV-Anlage auch der Stecker Strom führen. Die typischen Schutzkontaktstecker sind in Deutschland nicht zulässig. (vgl. Vornorm DIN VDE V 0628-1 (VDE V 0628-1))

Ja. Wenn ein vorhandener Stromkreis genutzt werden soll, muss eine Elektrofachkraft prüfen, ob die Leitung für die Einspeisung ausreichend dimensioniert ist. Eventuell muss hier die vorhandene Sicherung gegen eine kleinere Sicherung getauscht werden, um den Stromkreis vor Überlastung und vor Brand zu schützen. Außerdem ist ein Austausch der Haushaltssteckdose (Schutzkontaktsteckdose) gegen eine spezielle Energiesteckdose notwendig. Diese Installation muss durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden.

Ja, durch die zunehmend dezentralere Energieerzeugung benötigen wir als Netzbetreiber möglichst viele Informationen über Erzeuger und Verbraucher im Netzgebiet, um die Netzauslastung optimal steuern zu können. Nach der Niederspannungsanschlussverordnung und der VDE-Anwendungsregel „Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ (VDE-AR-N 4105), ist eine Anmeldung beim zuständigen Netzbetreiber erforderlich. 

 

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Ja, auch Mini-PV-Anlagen müssen denselben Anmeldeprozess durchlaufen, wie andere PV-Anlagen. Es müssen also mind. Somit ist neben der Anmeldung der steckerfertigen Anlage beim Netzbetreiber wesernetz auch die Anmeldung bei der Bundesnetzagentur, gemäß der Niederspannungsanschlussverordnung, notwendig. 
Ja. Ist nur ein „normaler“ Zähler (Einrichtungszähler ohne Rücklaufsperre) vorhanden, muss er gegen einen  Zweirichtungszähler ausgetauscht werden. Der Zählerwechsel kann durch den Kunden beim zuständigen Messstellenbetreiber beauftragt werden, jedoch muss dieser auch die Kosten für die Umstellung tragen.
Bei Einhaltung einer normgerechten Inbetriebsetzung der Mini-PV-Anlage besteht grundsätzlich keine Brandgefahr. Für eine normgerechte Installation müssen insbesondere die  Anforderungen der DIN VDE V 0100-551-1 (VDE V 0100-551-1) eingehalten werden. Darin sind u. a. Anforderungen an die Leitungsdimensionierung, Anschlussart und Schutzeinrichtungen enthalten.

Regelungen und Vorgaben zur Installation von steckerfertigen PV-Anlagen

Weitere Informationen für Einspeiser zur Installation von steckerfertigen Erzeugungsanlagen über Stromflüsse, Sicherheit und Anforderungen aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz.

Jede Kilowattstunde (kWh), die ins Netz eingespeist bzw. aus dem Netz entnommen wird, ist messtechnisch durch einen Messstellenbetreiber zu erfassen. Dies kann gem. Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) durch den grundzuständigen Messstellenbetreiber, in der Regel wird diese Rolle durch den Netzbetreiber wahrgenommen, oder einen vom Kunden beauftragten wettbewerblichen Messstellenbetreiber ausgeführt werden. Die Anlagengröße ist hierbei unerheblich.

Das heißt, auch bei steckerfertigen Erzeugungsanlagen muss ein vorhandener Basiszähler zur Erfassung der Energieentnahme gegen einen Zweirichtungszähler ausgetauscht werden. Der Zweirichtungszähler misst die Energieentnahme aus dem Netz der öffentlichen Versorgung und die Einspeisung von Energiemengen die erzeugt und nicht im Haus verbraucht wurden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die ins Netz eingespeisten Energiemenge ordnungsgemäß erfasst und abgerechnet werden kann.

Die Verwendung eines Basiszähler mit ggf. einer Rücklaufsperre ist unzulässig (VDE-AR-N 4105). Verstöße gegen die Stromnetzzugangsverordnung (StromNZV), die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) und das Steuerrecht sind möglich, falls ein Basiszähler ohne Rücklaufsperre als Messeinrichtung verwendet wird.Der erforderliche Zählerwechsel auf einen Zweirichtungszähler ist vom Anlagenbetreiber (Eigentümer der steckerfertigen Erzeugungsanlage) beim Messstellenbetreiber zu beauftragen.
Gemäß dem Energiewirtschaftsgesetz §49 sind Energieanlagen so zu errichten und zu betreiben, dass die technische Sicherheit gewährleistet ist. Dabei wird die Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) vorausgesetzt.

Der Betrieb von steckerfertigen Erzeugungsanlagen, stellt eine technische Veränderung der Kundenanlage dar, die dem Netzbetreiber gem. der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) zu melden ist. Ebenfalls sind Anlagen die zur Erzeugung von Elektrizität zur Deckung des Eigenbedarfs, unabhängig von ihrer Größe dem Netzbetreiber gem. §19 NAV zu melden. Lediglich der Betrieb einer Erzeugungsanlage im Inselbetrieb ohne Anschluss an das Netz der öffentlichen Versorgung (z. B. Hochsitz oder Garagenhof ohne Stromanschluss) ist nicht anmeldepflichtig. Nicht ordnungsgemäß angeschlossene Erzeugungsanlagen können zu einem Stromschlag führen oder durch Überlastung einen Brand hervorrufen. Ebenfalls müssen nicht gewollte Rückwirkungen auf das Netz für einen sicheren Netzbetrieb vermieden werden.
Wir bitten Sie, sich vor dem Kauf einer steckerfertigen Erzeugungsanlage durch einen Elektroinstallationsbetrieb beraten zu lassen. Die Inbetriebnahme einer nicht ordnungsgemäß angeschlossenen Erzeugungsanlage ist nicht statthaft. Weitere detailliertere Anforderungen über steckerfertige Erzeugungsanlagen finden Sie auf der Homepage des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.) und in dem PDF Dokument der GED (Gesellschaft für Energiedienstleistung GmbH & Co. KG).
Steckerfertige Erzeugungsanlagen (Plug & Play-Anlage, Stecker-, Balkon-, Kleinst-, Mini- oder Mikro-Anlage, Plug-In-Anlage) mit kleiner Leistung (auch <1 kWp) unterliegen ebenfalls den gesetzlich vorgegebenen Regelungen des Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2017) in der jeweils gültigen Fassung.

Anlagenbetreiber bzw. Letztverbraucher und Eigenversorger von Erzeugungsanlagen müssen dem Netzbetreiber die erforderlichen Daten gem. § 71 und § 74a, EEG melden. Ebenfalls muss die steckerfertige Erzeugungsanlage bei der Bundesnetzagentur durch den Anlagenbetreiber registriert werden. Solange dem Netzbetreiber die Anmeldung der Bundesnetzagentur nicht vorliegt, gelten für die in das Netz der öffentlichen Versorgung eingespeisten kWh die gesetzlich vorgegebenen Regelungen gem. § 52, EEG.
Weitere Informationen zu steckerfertigen PV-Anlagen

Weitere Informationen zum Thema steckerfertige PV-Anlagen, wie zum Beispiel zur Installation und den damit verbundenen Richtlinien, finden Sie auf der Internetseite des VDE.