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Wärmenetz

Unsere Wärme 
 
Mit swb Wärme haben wir aus einer umweltschonenden Idee ein angenehmes Produkt gemacht. Dabei nutzen wir die Abwärme, die bei der Stromerzeugung in unseren Kraftwerken entsteht, und leiten sie direkt zu Haushalten und Unternehmen in Bremen und Bremerhaven weiter. Das geht ganz einfach, wenn Ihr Haus an unser inzwischen über 370 Kilometer langes Wärmenetz in Bremen oder Bremerhaven angeschlossen ist.
 
Im Kreislauf unterwegs 
 
Wärme von swb funktioniert im großen Stil ähnlich einem Zentralheizungssystem. Dabei wird das stark erhitzte Wasser, das in den verschiedenen Erzeugungsstätten entsteht, in das Wärmenetz gepumpt. 
 
Gestern und morgen 
 
In Bremen hat Fernwärme Tradition und Zukunft. Bereits 1927 legte die Baudeputation den Grundstein für ihre Erfolgsgeschichte – mit der Empfehlung, auf dem Gelände eines Krankenhauses ein Heizkraftwerk zu errichten. Bis heute ist Fernwärme eine attraktive umweltschonende Heizoption und wird zum Beispiel im Rahmen der Erschließung des Hafenareals Überseestadt eingesetzt.
 
Unser Wärmenetz 
 
Um swb Wärme zu verteilen, gibt es in Bremen und Bremerhaven insgesamt über 420 Kilometer Wärmeleitungen in unserem Netz. Die Leitungen verlaufen meist unter öffentlichen Straßen und Wegen der Stadt. Brücken, Gewässer oder Eisenbahngleise stellen dabei für den Bau und Betrieb der Wärmeleitungen eine fachliche Herausforderung dar. 
 
Das Heizwasser wird erwärmt in den swb-Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung oder dezentral Wärme in kleineren Heizwerken und von großen Pumpen in die Leitungen gebracht. Auf dem Weg zum Kunden beträgt die Temperatur des Wärmeträgers – je nach Versorgungsnetz und Witterung – 70 bis 130 Grad Celsius. Dort wird das heiße Wasser größtenteils direkt in den Kundenanlagen zum Heizen genutzt. 
 
Für das Warmwasser – zum Duschen etwa – wird dem heißen Wasser die Energie per Wärmeaustauscher entzogen und an das Warmwasser im Hauskreislauf übertragen. 
 
Das abgekühlte Wasser fließt schließlich aus der Kundenanlage mit 50 Grad in die Wärmeleitungen zurück. Diese Rücklaufleitungen führen wieder zur Erzeugungsanlage, wo das Wasser wieder erhitzt werden kann und sich der Kreislauf schließt.
Der Wärmeatlas
Der Wärmeatlas ist ein Gemeinschaftsprojekt von wesernetz und dem Land Bremen. Er bildet die Grundlage für strategische Überlegungen zum Ausbau der klimafreundlichen Wärmeversorgung von morgen. Damit die Beheizung von Wohnungen, Gewerbeimmobilien und die Bereitstellung von Prozesswärme für die Industrie zukünftig ressourcenschonend und so effizient wie möglich umgesetzt werden kann. Damit will wesernetz die Wärmewende in Bremen unterstützen.

Wir haben uns entschieden, den Wärmeatlas zu veröffentlichen, um hiermit Transparenz zu schaffen. Denn wenn wir das politische Ziel – CO2 freie Wärmeversorgung bis zum Jahr 2050 - erreichen wollen, müssen wir etwas unternehmen.  Dies können wir aber nicht alleine, sondern nur gemeinsam mit Bürger/-in und Politik. Je höher die Wärmedichte ist, umso wichtiger ist es für diese Gebiete eine klimafreundliche Wärmeversorgungslösung zu finden. Das kann zum Beispiel der verstärkte Einsatz von Fernwärme in Ballungsgebieten (stark besiedelt und dicht bebaut) sein aber auch der Einsatz von Wärmepumpen oder Solarthermie könnte eine Möglichkeit sein, die Wärme in Zukunft zu nutzen.

Damit die Wärmewende gelingen kann, müssen viele Anstrengungen unternommen werden und das schafft wesernetz nicht allein. Nur durch eine gute Zusammenarbeit von vielen Akteuren kann das gelingen (Wir brauchen die Stadt und die Stadt braucht uns). Daher haben wir uns entschieden dieses Projekt gemeinsam umzusetzen. Es hilft der Stadt dabei, in ihrer zukünftigen Städteentwicklung noch besser erneuerbare oder co2-arme Wärmeversorgung zu integrieren. 

Er ist unter anderem notwendig, damit wesernetz als Netzbetreiber noch genauer wissen, was zu tun ist, um in Zukunft ausreichend Energie in geeigneter Form sicher bereitzustellen. 

Im Wärmeatlas ist ersichtlich wie hoch der Wärmebedarf der Bremer Gebäude heute ist. Diese Information wird in der Rasterkarte datenschutzkonform durch eine Wärmedichterasterkarte dargestellt. Das bedeutet, wenn ein hoher Wärmebedarf bezogen auf eine Fläche vorliegt, ist auf der Rasterkarte ein Quadrat (100x100m) rot eingefärbt.       

Gibt es bei Ihnen Fernwärme?
Zoomen Sie auf der Karte einfach in Ihr Wohn- bzw. Gewerbegebiet. Liegt Ihre Immobilie in einem farblich markierten Bereich? Dann befinden Sie sich in einem Fernwärmegebiet von   wesernetz. Wenn Sie gerne wissen möchten, ob an Ihrer konkreten Adresse ein Fernwärme-Anschluss möglich ist, dann geben Sie uns bitte Bescheid https://www.swb.de/kontakt/formular.

Übrigens: Wie klimafreundlich die Fernwärme in Ihrer Straße ist, erfahren Sie über den so genannten Primärenergiefaktor. Der Wert "0" ist gleichbedeutend mit CO2-Neutralität. Klicken Sie  einfach unten auf Ihre Region und dann auf Ihre Straße. Dort erfahren Sie den möglichen Primärenergiefaktor an Ihrer Adresse.

Unsere jeweiligen Fernwärme-Zertifikate finden Sie, wenn Sie auf der Karte auf ein farblich markiertes Fernwärmegebiet klicken, als PDF zum Download.

Wärmenetzkarte und deren
Primärenergiefaktoren