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Die Checkliste für die eigene Ladestation

Elektrofahrzeug lädt an einer Wallbox

Wenn Sie Ihr Elektroauto regelmäßig nutzen möchten, kann eine eigene Wallbox als Ladestation zu Hause sinnvoll sein. In dieser Checkliste für den Netzanschluss haben wir einige Punkte zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, Probleme bei der Installation und Anmeldung zu vermeiden.

Wenn Sie direkt zu Anmeldung möchten, können Sie das Portal direkt über den untenstehenden Link aufrufen:
(Die Anmeldung erfolgt auf der Seite "Hausanschluss beantragen".

Jetzt Wallbox anmelden

Was ist als Erstes zu tun?

Wenden Sie sich an einen Elektrofachmann, der Sie bei der Planung und Installation Ihrer Ladeeinrichtung unterstützt, insbesondere in Bestandsgebäuden. Dadurch vermeiden Sie Verzögerungen und viele Herausforderungen im weiteren Verlauf.

Tipp: Prüfen Sie Fördermöglichkeiten, die Möglichkeit des intelligenten Ladens (mehr dazu in folgenden Schritten) und Ihren aktuellen Stromvertrag.

Für eine gute Bedarfsschätzung sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wie viel Strom verbraucht mein E-Auto und mit welcher Leistung kann es laden?
  • Wie schnell möchte ich laden?
  • Plane ich den Kauf eines weiteren Fahrzeugs?

Ihre Elektrofachkraft kann Sie bei der Bedarfsermittlung unterstützen. Informieren Sie außerdem frühzeitig Ihren Netzbetreiber (in Bremen, Bremerhaven und umzu ist wesernetz zuständig). Wir kümmern uns um die Verstärkung Ihres Netzanschlusses, falls das erforderlich ist — und wenn Sie weitere Fragen haben, unterstützen wir Sie gerne.

Lassen Sie die geplante Installation durch eine Elektrofachkraft prüfen. Je nach Größe der Wallbox (z.B. 3,7 kW, 4,6 kW, 7,4 kW, 11 kW oder 22 kW) können unterschiedliche, zusätzliche Aufwände entstehen. 

Eigenheim-Besitzende sind in der komfortablen Situation, selber frei entscheiden zu können, ob Sie eine Wallbox installieren lassen möchten.  

Auch für Wohnungseigentümerinnen und -eigentümer in Mehrparteienhäusern ist die Installation einer Wallbox grundsätzlich kein Problem, allerdings mit ein paar zusätzlichen Schritten verbunden. Die Prüfung, vor allem bei älteren Stromanschlüssen, ist hier sehr wichtig. Besprechen Sie daher das Vorhaben mit Ihrer Elektrofachkraft vorab. Durch die aufgeteilten Eigentümerverhältnisse bei Mehrparteienhäusern müssen alle anderen Parteien einstimmig zustimmen.  

Tipp: Sprechen Sie daher am besten so früh wie möglich mit den anderen Eigentümerinnen und Eigentümern, um sie frühzeitig in die Pläne einzubeziehen. Vielleicht ergeben sich sogar Synergien und andere springen auf den Zug mit auf. 

Für Mieterinnen und Mieter gelten ähnliche Voraussetzungen wie für Wohnungsbesitzende. Zusätzlich benötigen Sie für diese bauliche Veränderung die Zustimmung der Vermietenden.  

Tipp: Klären Sie, was beim Auszug passiert und wer die Investitionskosten trägt. 

Ihre Ladeeinrichtung muss bei Ihrem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme angemeldet werden. Zusätzlich benötigen Sie bei besonders leistungsstarken oder mehreren Ladeeinrichtungen eine Zustimmung des Netzbetreibers. Der Grenzwert ist 11 kW. Dementsprechend betrifft es alle Anlagen, egal ob eine einzelne oder in mehrere zusammen, deren Gesamtleistung 11 kW übersteigt. Der Netzbetreiber prüft, ob die Ladeeinrichtung problemlos in das bestehende Stromnetz integriert werden kann. Meldung und Überprüfung sind für Sie kostenlos.

Ihre Wallbox-Anmeldung können Sie ganz einfach online einreichen. Nach der Prüfung, ob Ihre Adresse im Netzgebiet von wesernetz ist, können Sie die Wallbox-Anmeldung durchführen. 

Jetzt Wallbox anmelden

Überblick:

  • Ladeeinrichtungen mit einer Gesamtleistung bis 11 kW sind lediglich meldepflichtig. Die Anmeldung dauert nur wenige Minuten und Sie benötigen keine weiteren Dokumente und Informationen außer Ihren Kontakt- und den Adressdaten.
  • Ab 11 kW sind Ladestationen genehmigungspflichtig durch den Netzbetreiber. Halten Sie bitte zusätzlich zu Ihren Kontakt- und Adressdaten auch die Dokumente "Datenblatt Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge" und das "Herstellerdatenblatt" bereit.

Tipp: Wenn Sie Ihren Bedarf ermittelt haben, lassen Sie die Genehmigung prüfen, bevor Sie eine Ladeeinrichtung kaufen.

Die Antwort ergibt sich aus den vorherigen Schritten. Ihre Elektrofachkraft prüft die Absicherung Ihres Netzanschlusses auf Basis Ihrer Bedürfnisse. Der Netzbetreiber prüft zusätzlich, ob dafür aus dem öffentlichen Stromnetz ausreichend Leistung bereitgestellt werden kann oder eine Verstärkung notwendig ist. Wenn alles passt, entstehen keine weiteren Kosten. Wird eine Verstärkung oder ein Neubau nötig, entstehen für Planung und Bau zusätzliche Kosten und gegebenenfalls Wartezeiten.

Tipp: Stimmen Sie sich frühzeitig mit Ihrem Netzbetreiber ab.

Ein separater Zähler ist nicht notwendig, außer Sie wünschen eine separate Abrechnung oder möchten „intelligent“ laden (netzdienliche Steuerung).

Ihre Elektrofachkraft installiert die Wallbox am entsprechenden Ort bei ihnen zu Hause. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, intelligentes Laden zu nutzen oder die Ladeeinrichtung in ein Smart Home System einbinden lassen.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ladeeinrichtungen freiwillig als so genannte netzdienlich steuerbare Verbrauchseinrichtungen (Fachbegriff § 14a-Anlage) anzumelden.

Das bedeutet, dass wir als Netzbetreiber bei besonders hoher Auslastung im Stromnetz die maximale Leistung Ihrer Ladeeinrichtung zeitweise begrenzen dürfen. Sie unterstützen damit aktiv die Energie- und Mobilitätswende. Die Begrenzung erfolgt in Abstimmung mit Ihnen und in der Regel ohne Komforteinbuße. Sie erhalten dafür dauerhaft reduzierte Netzentgelte, was Ihre Stromkosten senkt. Für das intelligente Laden benötigen Sie in der Regel ein Steuergerät des Netzbetreibers und einen separaten Zähler mit eigenem §14a-Stromtarif.

Wir beraten Sie gerne!

Abschließend prüft Ihre Elektrofachkraft die gesamte Technik und meldet die Inbetriebnahme an uns als Netzbetreiber.

Geschafft, Sie können Ihr E-Auto zu Hause aufladen!