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Elektromobilität

Wir erwarten in den kommenden Monaten und Jahren für Bremen und Bremerhaven, wie in Deutschland allgemein, steigendes Interesse an E-Mobilität. Darauf sind wir in unserem Netzgebiet gut vorbereitet und können auch beim weiteren Zubau von Ladeinfrastruktur einen sicheren Netzbetrieb gewährleisten. Sie haben selbst vor sich für die Elektromobilität zu entscheiden oder haben dies sogar bereits getan? Dann sind Sie hier genau richtig. Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Informationen rund um private Ladeinfrastruktur für Sie zusammengefasst.
Elektromobilität, Elektroauto, Ladesäule
Die wichtigsten Informationen zum Thema Elektromobilität

Damit wir auch zukünftig einen sicheren und stabilen Netzbetrieb für alle Kunden gewährleisten können, gibt es bei der Errichtung von Ladeinfrastruktur (auch im privaten Bereich) einzuhaltende Vorschriften und Meldeprozesse. Hierbei geht es uns als Netzbetreiber in erster Linie darum, den Überblick über die angeschlossene Ladeinfrastruktur zu erhalten und das die gesetzlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden. Falls Sie sich also für die Elektromobilität entschieden haben, können Sie natürlich Ihr Fahrzeug auch Hause laden. Bei den derzeitig verfügbaren Fahrzeugen, den üblichen bzw. durchschnittlichen Fahrleistungen im Land Bremen sowie den aktuellen Förderungen, raten wir Ihnen zu der Installation einer kostengünstigen, nur anmeldepflichtigen 11kW Wallbox. Sprechen Sie hierzu am besten mit Ihrem Elektroinstallateur.

Wichtig: Denken Sie daran, dass Sie uns die Installation anmelden müssen. Das entsprechende Formular finden Sie hier. Sie können die Anmeldung auch online über das Hausanschluss-Portal durchführen, dazu wählen Sie nach der Eingabe Ihrer Adresse bei der Auswahl der Arbeitsart "Anmeldung Wallbox" aus. Hier geht es direkt zum Portal.

Diese Anmeldepflicht gilt auch für mobile Wallboxen. Hierbei sollten Sie beim Ausfüllen darauf achten, dass Sie den Ort angeben, an dem die mobile Wallbox vorwiegend betrieben wird. Falls Sie sich für eine Ladeinfrastruktur mit einer höheren Ladeleistung entscheiden sollten, bedenken Sie, dass diese durch uns genehmigungspflichtig ist. Wir müssen in diesem Fall die Netzsituation an Ihrem Anschluss individuell prüfen und können dann erst Auskunft darüber geben, ob die Installation und der Betrieb ohne zusätzliche Maßnahmen uneingeschränkt möglich sind.

Meldepflicht von Ladeinfrastrukturen

Seit 2019 schreibt der Gesetzgeber vor, dass Geräte, die einen Stromverbrauch von über 3,6 kW (Haushaltssteckdose) aufweisen, beim Netzbetreiber gemeldet werden müssen. Dementsprechend haben Sie die Pflicht, Ladeinfrastrukturen für E-Autos bei uns zu melden, sofern die beanspruchte Leistung größer als 3,6 kW ist. Sprechen Sie hierzu am besten den von Ihnen beauftragten Installateur an.

Bei Ladeinfrastrukturen oberhalb der 11 kW (Drehstrom/Starkstrom) Grenze ist zusätzlich unsere Zustimmung notwendig. Dieser prüft dann die Netzsituation und entscheidet abhängig davon, ob die Installation und der Betrieb ohne zusätzliche Maßnahmen uneingeschränkt möglich sind.

Anmeldeformular für Ladeeinrichtungen E-Mobilität pdf | 174 KB
Einzelgaragen auf Garagenhöfen

Ein einzelner Netzanschluss für eine Garage auf einem Garagenhof kann nicht realisiert werden. Unter Beachtung der individuellen Rahmenbedingungen kann ein Netzanschluss für den gesamten Garagenhof hergestellt werden. In solchen Fällen befindet sich die Übergabestelle in einer Zähleranschlusssäule am nächstgelegenen Punkt zur Netzanbindung.
Hierfür ist es erforderlich, dass die Eigentümergemeinschaft die gleichzeitig benötigte Leistung am Übergabepunkt festlegt, idealerweise auch schon ausgelegt für den zukünftigen Bedarf. Diese Betrachtung verhindert später aufwendige Verstärkungsmaßnahmen. Nach Ermittlung der benötigten Gesamtleistung sollte dann unter Zuhilfenahme eines Installationsunternehmens das Anschlusskonzept mit uns abgestimmt werden. Da die Verlegung des Netzanschlusses auf gemeinschaftlichen Grund erfolgt, ist hier die Einwilligung aller Eigentümer bzw. des Bevollmächtigten erforderlich.

Fragen zum Thema Elektromobilität
Im Folgenden haben wir für Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Elektromobilität kurz zusammengefasst.
So wie bei allen Arbeiten an elektrischen Anlagen ist auch die Installation von Ladeeinrichtungen durch einen eingetragenen Elektroinstallateur vorzunehmen. Da unsachgemäß errichtete elektrische Anlagen zu teils erheblichen Gefahren für Menschen und die technische Anlage werden können, ist es Ihnen nicht gestattet, die Anlage selbst einzurichten. Eine Übersicht aller bei wesernetz registrierten Fachinstallateure finden Sie hier.

Die Ladedauer für eine Strommenge von 25 kWh hängt von der jeweiligen Ladeleistung ab. Unter Berücksichtigung der Ladeverluste (ca. 10 %) reicht diese Strommenge für etwa 150 km Fahrtstrecke (Verbrauch 15 kWh/100 km).

Mit einer 11 kW Wallbox kann man schon ca. 75 % Zeitersparnis gegenüber einer Haushaltssteckdose und einer Ladeleistung von 2,8 kW erzielen. 

Die zum Laden erforderliche Energie kann je nach gewünschter Leistung und Ausführung der vorhandenen Messeinrichtung (Zähler) über den vorhandenen Zählerplatz bezogen und abgerechnet werden. Bei einer maximalen Ladeleistung von 11 kW und keinen weiteren Verbrauchsgeräten mit hohen Leistungsbedarf kann im Normalfall der vorhandene Zähler verwendet werden. Wird jedoch eine Ladeleistung von 22 kW gewünscht bzw. besteht die Möglichkeit, dass zeitgleich weitere Verbrauchsgeräte mit hohem Leistungsbedarf betrieben werden, so muss zwingend der Zählerplatz umgebaut werden. Es wird dann voraussichtlich ein neuer Zählerschrank für eine Wandlermessung benötigt. Dazu wenden Sie sich bitte an den von ihnen gewählten Elektrofachbetrieb. Bei der Planung der neuen Anlagen empfehlen wir Ihnen bereits zukünftige Anforderungen, wie z. B. die Steuerbarkeit von Verbrauchseinrichtungen bzw. weiteren Messeinrichtungen für Eigenerzeugungsanlagen zu berücksichtigen. Wird ein spezieller Tarif für die Abrechnung der zum Laden erforderliche Energie erwogen, so muss dies ebenfalls über eine separate Messeinrichtung zu erfassen werden.

Um zu prüfen, ob der Hausanschluss an ihrem Haus für eine Wallbox geeignet ist, ist es notwendig, die Anschlusssituation von einem Elektroinstallateur prüfen zu lassen. Dieser prüft für Sie, ob die vorhandene Prüfung ausreicht, damit es bei großen Ladeleistungen nicht zu einer Überlastung des Hausanschlusses oder der Elektroinstallation kommen kann. Falls eine Änderung des Hausanschlusses notwendig ist, wird der Installateur gemeinsam mit der wesernetz zusätzliche Maßnahmen einleiten, um Ihnen eine stabile Stromversorgung zu ermöglichen.

Weitere
Informationen zum Thema Elekromobilität

Weitere Informationen zum Thema E-Mobilität finden Sie auch auf den Seiten vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.