Ein umweltfreundlicher Dauerbrenner

Mit größter Sicherheit

Unsere Kunden können von swb eine zuverlässige und sichere Erdgasversorgung erwarten. Hierfür setzen wir eine Menge Fachpersonal ein und kontrollieren das Transport- und Verteilernetz regelmäßig unter Anwendung moderner, technischer Mittel. 

Kontrolle ist besser: Sind Ihre eigenen Leitungen noch dicht?

Erdgas ist an sich geruchsneutral. Vor der Weiterverteilung im Netz fügt swb dem Erdgas einen Geruchsstoff zu – im Fachjargon spricht man von Odorierung. Dadurch erhält Erdgas seinen typischen Geruch nach faulen Eiern. Die Odorierung dient der Sicherheit. Dank des Geruchs kann das Erdgas nicht unbemerkt austreten.

Um unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, die Sicherheit ihrer eigenen Anlagen zu überprüfen, verdreifachen wir einmal im Jahr die Konzentration des Geruchsstoffes. Selbst kleinste Lecks in den Hausleitungen können mithilfe dieser so genannten Stoß-Odorierung eindeutig vom Verbraucher wahrgenommen werden. In einem solchen Fall informiert er dann den swb-Entstörungsdienst in Bremen, in Bremerhaven oder in der Stuhr, Weyhe und Thedinghausen. Unsere Mitarbeiter grenzen das Leck ein und veranlassen gegebenenfalls eine Reparatur. Wir führen die Stoßodorierung in Bremen meistens im Frühjahr und in Bremerhaven im Herbst durch.

Unser Erdgasspeicher

Unser Erdgasspeicher in Bremen-Lesum, auch Erdgaskaverne genannt, ist ein wichtiges Instrument zur Kostenoptimierung beim Erdgasbezug. Zugleich ist er ein Garant für eine zuverlässige Versorgung. Weil Erdgas in erster Linie als Wärmeenergie zum Einsatz kommt, schwankt der Bedarf stark: Im Winter ist er hoch, im Sommer deutlich niedriger. Da allerdings die Erdgasförderung über das Jahr weitgehend konstant bleibt, kann das Erdgas in einer Kaverne zwischengelagert werden. Also wird es in Zeiten mit niedrigem Verbrauch dort eingelagert und bei hohem Verbrauch wieder in das Netz eingespeist.

Insgesamt fasst die Gaskaverne Lesum, die sich circa 1.000 Meter unter der Erdoberfläche befindet, etwa 92 Millionen Kubikmeter Erdgas. Davon sind allerdings etwa 17 Millionen Kubikmeter sogenanntes Kissengas. Darunter versteht man das Gas, das immer mit einem Druck von 30 bar in der Kaverne verbleiben muss, damit der Hohlraum dem Druck standhalten kann und nicht zusammengedrückt wird. Die übrigen 75 Millionen Kubikmeter nutzbares Gas entsprechen circa acht Prozent des jährlichen Bremer Gasbedarfs.

Interessant zu wissen: Das Fassungsvolumen von Gaskavernen schrumpft kontinuierlich, denn trotz des immer in der Kaverne verbleibenden Kissengases ist der Gebirgsdruck so hoch, dass ihr Hohlraum sich ganz, ganz langsam schließt.

Schema Erdgaskaverne

Für unsichtbare Energie

Die Länge unseres Gasnetzes in Bremen und Bremerhaven beträgt über 2.700 Kilometer. Und es wird kontinuierlich ausgebaut. An das Bremer Erdgasnetz sind außerdem auch Weiterverteiler angeschlossen.

Über Ferngasleitungen transportieren unsere Lieferanten ihr Gas mit einem Druck von bis zu 100 bar nach Bremen und bis zu 60 bar nach Bremerhaven. An den Übernahmestationen drosselt swb den Druck des Ferngases und leitet das Gas zur Verteilung in die eigenen Hochdruckleitungen. Von dort aus gelangt es über Reglerstationen in die Mittel- und Niederdrucknetze. Mit einem Druck von 20 bis 23 Millibar liefern wir das Erdgas dann an unsere Haushaltskunden.

Wo genau unser Gasnetz in Bremen überall verläuft, sehen Sie auf dieser Netzkarte.