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Entgelte

Die wesernetz Bremerhaven GmbH hat noch keinen bestandskräftigen Bescheid der Bundesnetzagentur zur Festlegung der Erlösobergrenzen (2020). Sollten sich aufgrund der Festlegung des Bescheids, einer rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung und/oder einer Neubescheidung höhere oder geringere Erlösobergrenzen ergeben, werden wir ein neues Preisblatt veröffentlichen und die Differenzbeträge nachfordern oder erstatten, es sei denn die Bundesnetzagentur legt ein anderes Verfahren fest.

Die Netznutzungsentgelte stellen nur vorläufige Netznutzungsentgelte im Sinne des § 20 Abs.1 Satz 2 EnWG dar, die schon jetzt Anhaltspunkte für die Netznutzungsentgelte 2020 geben sollen.

Da unsere nachfolgenden Netznutzungsentgelte zu einem erheblichen Anteil Netznutzungsentgelte enthalten, die wir von vorgelagerten Netzbetreibern in Rechnung gestellt bekommen und uns diese ebenfalls nur als vorläufige Netznutzungsentgelte gemäß § 20 Abs.1 Satz 2 EnWG mitgeteilt worden sind, vermögen wir insbesondere aus diesem Grund derzeit noch nicht zu überblicken, ob und in welchem Ausmaß die nachstehenden Netznutzungsentgelte zum 01.01.2020 nach unten oder nach oben geändert werden.

Die nachfolgend genannten Entgelte verstehen sich zuzüglich der jeweils anfallenden Konzessionsabgabe sowie der Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe (zurzeit 19 %).
Die wesernetz Bremerhaven GmbH hat noch keinen bestandskräftigen Bescheid der Bundesnetzagentur zur Festlegung der Erlösobergrenzen (2019). Sollten sich aufgrund der Festlegung des Bescheids, einer rechtskräftigen gerichtlichen Entscheidung und/oder einer Neubescheidung höhere oder geringere Erlösobergrenzen ergeben, werden wir ein neues Preisblatt veröffentlichen und die Differenzbeträge nachfordern oder erstatten, es sei denn die Bundesnetzagentur legt ein anderes Verfahren fest.

Die nachfolgend genannten Entgelte verstehen sich zuzüglich der jeweils anfallenden Konzessionsabgabe sowie der Umsatzsteuer in der jeweils gültigen Höhe (zurzeit 19 %).
Für Entnahmestellen mit einer zeitlich begrenzten hohen Leistungsaufnahme, der in der übrigen Zeit eine deutlich geringere oder keine Leistungsaufnahme gegenübersteht, bietet die wesernetz Bremerhaven GmbH ein Monatsleistungspreissystem gemäß § 19 Abs. 1 StromNEV an.
Die Monatsleistungspreise im Preisblatt 1 entsprechen einem Sechstel des Jahresleistungspreises dieses Preisblattes mit einer Jahresbenutzungsdauer größer 2.500 h der jeweiligen Entnahmeebene, unabhängig von der tatsächlichen Benutzungsstundenzahl. Zur Berechnung des Arbeitsentgeltes kommt der entsprechende Arbeitspreis dieses Preisblattes zur Anwendung.

Um den Monatsleistungspreis nutzen zu können, muss sich der Netzkunde spätestens einen Monat vor Beginn des Abrechnungszeitraumes (Kalenderjahr) für die Abrechnung nach Jahres- oder Monatsleistungspreis für die Entnahmestelle verbindlich entscheiden und dies der wesernetz Bremerhaven GmbH schriftlich mitgeteilt haben. Dies schließt eine nachträgliche Optimierung zwischen Monats- und Jahresleistungspreisabrechnung während oder am Ende des zwölfmonatigen Abrechnungszeitraumes aus. Die Festlegung verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn nicht bis einen Monat vor Beginn der folgenden Abrechnungsperiode eine anders lautende schriftliche Mitteilung durch den Netzkunden erfolgt.

Die individuellen Netzentgelte nach § 19 Absatz 1 StromNEV sind im Preisblatt 1 angegeben.

Gemäß § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV ist wesernetz Bremerhaven GmbH verpflichtet, einem Letztverbraucher in Abweichung von § 16 StromNEV ein individuelles Netzentgelt anzubieten, wenn auf Grund vorliegender oder prognostizierter Verbrauchsdaten oder auf Grund technischer oder vertraglicher Gegebenheiten offensichtlich ist, dass der Höchstlastbeitrag eines Letztverbrauchers vorhersehbar erheblich von der zeitgleichen Jahreshöchstlast aller Entnahmen dieser Netz- oder Umspannebene abweicht.

wesernetz Bremerhaven GmbH hat nach den Vorgaben der Bundesnetzagentur die entsprechenden Hochlastzeitfenster für die vier Jahreszeiten je Netzanschlussebene (Hochspannung, Umspannung Hochspannung/Mittelspannung, Mittelspannung, und Niederspannung) ermittelt.

Auf Basis dieser Hochlastzeitfenster vereinbart wesernetz Bremerhaven GmbH mit Letztverbrauchern, deren Stromentnahme aus dem Netz des Verteilnetzbetreibers für den eigenen Verbrauch an der Kunden-Entnahmestelle im der Antragstellung vorangegangenen Zeitraum, in der Regel vom 01. September des Vorjahres bis zum 31. August des laufenden Jahres, eine erhebliche Abweichung aufwiesen oder die auf andere Weise glaubhaft darlegen, dass eine erhebliche Abweichung der Jahreshöchstlast für das Folgejahr eintreten wird, ein individuelles Netzentgelt gemäß § 19 Absatz 2 Satz 1 StromNEV. Bei der Beurteilung, ob eine "erhebliche Abweichung" vorliegt, sind die von der Bundesnetzagentur mit dem Beschluss BK4-13-739 vorgegebenen Erheblichkeitsschwellen maßgeblich.

Die mit dem Letztverbraucher abzuschließende Vereinbarung über ein individuelles Netzentgelt ist der zuständigen Regulierungsbehörde durch den Letztverbraucher oder einen Bevollmächtigten anzuzeigen. Die Anzeige muss vollständig im Sinne des Beschlusses BK4-13-739 der Bundesnetzagentur und rechtzeitig, d.h. bis spätestens zum 30.09. des ersten von der Vereinbarung betroffenen Kalenderjahres erfolgen. Die dem Netzbetreiber vorzulegende Anzeigebestätigung der Bundesnetzagentur kann hierbei nur als Beleg der Fristwahrung der Anzeige dienen, nicht als Nachweis für deren Vollständigkeit.

Anzeigeformulare und weitere Hinweise zum Thema Sonderentgelte nach § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV finden sich auf der Internetseite der Bundesnetzagentur:

www.bundesnetzagentur.de

Die Hochlastzeitfenster von wesernetz Bremerhaven GmbH finden Sie in folgender Datei:

Die wesernetz Bremerhaven GmbH hat zurzeit keine individuellen Entgelte.

Im Unterschied zu den Standardlastprofilen für Haushalt, Gewerbe und Landwirtschaft berücksichtigen die temperaturabhängigen Lastprofile für Entnahmestellen mit unterbrechbaren Verbrauchseinrichtungen die Abhängigkeit des Wärmeenergiebedarfs von der Außentemperatur.

Die Temperaturabhängigkeit des elektrischen Lastverhaltens einer solchen Kundenanlage wird durch eine temperaturabhängige Lastprofilschar abgebildet. Eine Lastprofilschar enthält für einen Tag Temperaturprofile als ¼h-Zeitreihe in 1°C-Schritten für den Bereich von -17°C bis +17°C. Temperaturen werden in TMZ angegeben.

Die Temperaturmaßzahl TMZ [K] für einen Tag ergibt sich als Maximum der Begrenzungskonstante K = 0 und der Differenz zwischen der Bezugstemperatur TBEZUG
und der äquivalenten Tagesmitteltemperatur Tä der maßgeblichen Temperaturmessstelle:

TMZ = Max ((Tbezug – Tä), K)

Die äquivalente Tagesmitteltemperatur Tä ist eine Mehrtagesmitteltemperatur für den Liefertag d. Sie berücksichtigt den Einfluss der Temperaturen vergangener Tage auf den Liefertag durch exponentielle Mittelung über die Tagesmitteltemperaturen Tm des Liefertages und der 3 Vortage:

Tä(d) = 0,5*Tm(d) + 0,3*Tm(d-1) + 0,15*Tm(d-2) + 0,05*Tm(d-3)

Die Bezugstemperatur TBEZUG stellt den Temperaturwert dar, ab dem keine Heizenergie mehr benötigt wird. Für alle Klimazonen gilt einheitlich:

Tbezug = 17°C.

Die TMZ wird mit einer Nachkommastelle angegeben.


Die Energiemenge berechnet sich bei Tagesmitteltemperaturen <17°C unter Berücksichtigung der Normierung wie folgt. Beispiel:

Energiemenge = ¼h- Profilwert * SEA * (Tbezug - Tä) / (Tbezug - Tälg)

Bei Temperaturen größer oder gleich 17°C, ergibt sich eine Energiemenge von Null.

 

Spezifische elektrische Arbeit (SEA)

Die spezifische elektrische Arbeit a-1 [kWh/K] an der Entnahmestelle beschreibt das kundenindividuelle Verbrauchsverhalten und ergibt sich aus der Division der im Ablesezeitraum entnommenen elektrischen Arbeit durch die Summe der Temperaturmaßzahlen dieses Zeitraums.

Die temperaturabhängigen Lastprofile sind auf Basis des BDEW-Leitfadens LPuVE erstellt worden. Die Wetterdaten stammen von der Wetterstation Bremerhaven des Deutschen Wetterdienstes.


wesernetz-eigene tagesparamterabhängigen Lastprofile


Netzgebiet Bremerhaven
SH2
WP2


Schwachlastregelung

Schwachlastzeit ist von 22.00 bis 06.00 Uhr.

Nachweis zum Schwachlasttarif

Erhebt der Netznutzer Anspruch auf die niedrigere Schwachlast-Konzessionsabgabe, hat er wesernetz die Berechtigung durch einen Nachweis in nach der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) geeigneter Form nachzuweisen. 

Weiterhin ist das Vorhandensein eines “echten“ Schwachlasttarifs Voraussetzung für die Beanspruchung der Schwachlast-KA. Es muss sich folglich um einen Tarif handeln, dessen Preisspreizung größer ist als die bloße Differenz zwischen der hohen gemeindegrößenabhängigen Konzessionsabgabe (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1. b KAV) und der Konzessionsabgabe für Lieferungen in der Schwachlastzeit (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1. a KAV). 

Der Nachweis ist auf Verlangen von wesernetz vor Belieferung in geeigneter Form (zum Beispiel Kundenverträge oder Wirtschaftsprüfertestat) zu erbringen. Voraussetzung neben der GPKE-konformen Meldung ist, dass an der betreffenden Entnahmestelle der Schwachlastverbrauch gemäß den veröffentlichten Schwachlastzeiten von wesernetz gesondert gemessen wird. Eine rechnerische Ermittlung der Schwachlastmenge sowie eine rückwirkende Verrechnung sind ausgeschlossen.
Die Bundesnetzagentur hat im Wege der Anreizregulierung die Erlösobergrenzen der wesernetz Bremerhaven GmbH festgelegt, welche von wesernetz Bremerhaven GmbH entsprechend der Stromnetzentgeltverordnungen in die Entgelte für den Zugang zu den Energieversorgungsnetzen umgesetzt wurden.

Die Mehr-/Mindermengen gemäß § 13 Abs. 3 Strom NZV ergeben sich bei Abnahmestellen mit Standardlastprofil- (SLP) und temperaturabhängigen (TLP) Netznutzungsverträgen aus der Differenz zwischen der auf Basis einer Prognose vom Lieferanten bereitgestellten Energie und der vom Kunden tatsächlich bezogenen Energie. Eine Mehrmenge führt zu einer Vergütung an den Lieferanten, eine Mindermenge zu einer Nachverrechnung an den Lieferanten. 

Die Mehr-/Mindermengen werden gemäß dem VDEW-Verfahren abgerechnet. 
In den nachfolgenden Tabelle finden Sie die Mehr-/Mindermengenpreise nach dem VDEW-Verfahren. 

Mit diesen Preisen ist lediglich die Bereitstellung der "mehr" oder "minder" gelieferten Energiemengen abgegolten, die Netznutzung entsprechend der tatsächlich bezogenen Energie für diese Mengen wird separat mit der Netznutzungsabrechnung für die jeweilige Abnahmestelle abgerechnet.
Mehr-/Mindermengenpreise
für SLP-Kunden
in ct/kWh (netto) 
 
 2019   2018  2017 2016 
 Januar 4,4871   3,7722  3,0083  3,4422
 Februar 4,6665    3,7047  3,1082  3,3878
 März 4,8700   3,4663  3,3584  3,3888
 April 4,8959    3,4595  3,5270  3,2517
 Mai 4,8347   3,5173  3,5981  3,1784
 Juni 4,8738   3,5459  3,6394  3,1283
 Juli 4,9059   3,5719  3,7045  3,1023
 August 4,8329   3,6652  3,7194  3,0835
 September  4,7601   3,7867  3,7638  3,0205
 Oktober     3,9714  3,7908  2,9855
 November     4,1280  3,8121  2,9832
 Dezember     4,3457  3,7429  2,9611
Der Grundversorger für das Netzgebiet der allgemeinen Versorgung der wesernetz Bremerhaven GmbH wurde gem. §36 Abs. 2 EnWG am 01.07.2018 für den Zeitraum vom 01.07.2018 bis zum 30.06.2021 festgelegt. 

Zum Grundversorger in der Seestadt Bremerhaven, mit Ausnahme des Gebiets des Fischereihafens, wurde bestimmt:
swb Vertrieb Bremerhaven GmbH & Co. KG
Die Bedingungen für die Grundversorgung entnehmen Sie bitte den Internetseiten des nach § 36 Abs. 1 EnWG bestimmten Grundversorgers.
Die Preise für die Grundversorgung entnehmen Sie bitte den Internetseiten des nach § 36 Abs. 1 EnWG bestimmten Grundversorgers.
Sofern Letztverbraucher über das Energieversorgungsnetz der wesernetz Bremerhaven GmbH im Niederspannungsnetz Energie beziehen, ohne dass dieser Bezug einer Lieferung oder einem bestimmten Liefervertrag zugeordnet werden kann, gilt die Energie als von dem Unternehmen geliefert, das nach § 36 Abs. 1 EnWG berechtigt und verpflichtet ist.

Die Preise für die Ersatzversorgung entnehmen Sie bitte den Internetseiten des nach § 36 Abs. 1 EnWG bestimmten Unternehmens.
Die Anteile von Energieträgern am Gesamtenergieträgermix entnehmen Sie bitte den Internetseiten des nach § 36 Abs. 1 EnWG bestimmten Grundversorgers.